Archive for the ‘Burgen’ Category

Pfalz und Burg Pfalzel

Der Name des heutigen Trierer Stadtteils Pfalzel geht auf eine römi¬sche Palastanlage wohl aus der Mitte des 4. Jahrhunderts zurück, die zumindest seit dem Mittelalter offenbar im Gegensatz zur größe¬ren Pfalz in Trier als palatiolum (kleine Pfalz) bezeichnet wurde. Der ansehnliche Gebäudekomplex wurde in nachrömischer Zeit zu ver¬schiedenen, insbesondere sakralen Zwecken genutzt und unter Ver¬wendung […]

„Burg“ und Kloster Marienburg

Nach der bislang vorherrschenden Forschungsmeinung, die auf den 1670 publizierten und keineswegs stets richtigen Angaben von Christoph Brouwer und Jacob Masen beruht, erhob sich an der Stelle der heutigen Marienburg eine Burg des Erzbistums Trier, in oder über der 1127 ein Kloster mit einer 1157 geweihten Kirche errichtet wurde. Fest steht jedoch nur, dass sich […]

Burg und Schloss Koblenz („Alte Burg“)

Nach dem Rückfall der Vogtei über Koblenz von den Grafen von Nassau an das Bistum Trier im Jahr 1253 begann Erzbischof Heinrich 11. ab 1277 mit dem Bau einer Burganlage, für die er den Wohnsitz der Koblenzer Ministerialenfamilie von der Arken ankaufte. Zunächst gemeinschaftlich mit der Stadt Koblenz, nach 1278 auf sich selbst gestellt, sorgte […]

Oberburg (Altenburg) Kobern

Derselbe zwischen Mühlbach- und Moseltal aufragende Berggrat, auf dessen Ausläufer sich die Ruinen der Niederburg erheben, trägt in geringer Entfernung landeinwärts die Überreste der Ober¬oder Altenburg Kobern. Beide Namen werden gleichrangig und teil¬weise sogar als Synonym in den Schriftquellen verwendet, wobei nach Aussage einer Urkunde von 1277 „Oberburg“ (castrum superius) die ursprüngliche, „Altenburg“ (Altemburg) dagegen […]

Niederburg Kobern

Von den beiden sich malerisch über Kobern erhebenden Burgen wird üblicherweise die der Mosel zugewandte Ruine als Nieder¬burg bezeichnet, was aus ihrer Lage am unteren Ende des lang gestreckten Berggrates geschlossen wird. Der in vielfacher Hinsicht problematische Befund aus den Schriftquellen offenbart allerdings nur, dass in einer undatierten, in das Jahr 1195 zu setzenden Urkunde […]

Burg Klotten („Coraidel stein“)

Im Zusammenhang mit der Geschichte der lothringischen und später rheinischen Pfalzgrafen wird die Erbauung von Burg Klotten – der Name „Coraidelstein“ oder „Curalstein“ ist eine bisher unerklärte Erfindung des 19. Jahrhunderts – üblicherweise bisher in die Mitte des 11. oder gar auf das Ende des 10. Jahrhunderts gesetzt. Tatsächlich aber treffen wie im Fall von […]

Burg und Festung Grevenburg

Die Ausgabe eines Burglehens durch Graf Johann 111. von Sponheim (-Starkenburg) an Peter von der Leyen und seine Frau Agnes 1357, der dafür als erblicher Burgmann auf der Grevenburg ange¬nommen wurde, ist gleichbedeutend mit der Ersterwähnung der Anlage. Sicherlich nicht lange Zeit vor diesem Datum erbaut, dürfte die „Grafenburg“ rasch die nahe gelegene Starkenburg als […]

Burg und Schloss von der Leyen Gondorf („Oberburg“)

Das Beispiel Burg von der Leyen oder „Oberburg“ in Gondorf ver¬anschaulicht wie wohl keine andere Anlage an der Mosel den Bedarf an historischer Forschung. Zwar liegen einige grundlegende Bemerkungen zur Baugeschichte vor, doch sieht sich der an der Geschichte der Anlage interessierte Besucher einem unerquicklichen Konglomerat von Mutmaßungen bei relativ wenig gesicherten Erkenntnissen gegenüber, wobei […]

Burg und Schloss Föhren

Die oberhalb des gleichnamigen Ortes inmitten von Bergen gele¬gene heutige Schlossanlage Föhren geht im Kern auf eine mittel¬alterliche Vorgängeranlage zurück, bei der es sich möglicherweise um eine Wasserburg handelte. Versuche der jüngsten Zeit, die Anlage mit einer Nennung Föhrens im Prümer Urbar von 893 (Furne) gleichzu¬setzen, sind ebenso untauglich zur Ermittlung des Erbauungszeit¬raums wie bereits […]

Burg Eltz 2

Der umfangreiche, über einem lang gezogenen elliptischen Grundriss angeordnete Gebäudekomplex von Burg Eltz erhebt sich überaus malerisch auf einem von der Elz auf drei Seiten umflossenen Schiefer¬felsen. Jenseits des breiten Burggrabens liegt der äußere, wieder aufgebaute Torbau (1563), dem sich auf der Nordseite das Goldschmiedehäuschen mit einem Fachwerkecktürmchen und das Uandwerkerhäuschen auf bastionsartigem Grundriss anschließen. […]